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Ich bin - Die erleuchtete Schöpfung

Ich möchte noch ein paar Worte zu der Art von Realitätsgestaltung loswerden, wie sie in "Ich bin" und in "Taros Schöpferpower" beschrieben ist.

 

Diese Art der Schöpfung ist nicht neu. Kürzlich las ich sogar von Joe Dispenza, dass er diese Art von Schöpfung nutzt und damit sehr große Erfolge feiert. Es ist einfach eine Art von Realitätsgestaltung, an die man anders heran geht als üblich. Man geht von vorn herein nämlich NICHT davon aus, dass man etwas außerhalb von einem selbst erschafft, das noch nicht da ist. Im Gegenteil. Man geht davon aus, dass das, was man will, schon längst vorhanden ist. In einem selbst. Und man es nur wahrnehmen muss.

Aber der Reihe nach...

Euphoria war es schon immer...

"Euphoria" hat eigentlich schon immer darauf hingewiesen. ("Alles ist Eins und ich bin alles" - "Wie innen - so außen" - die Spielregeln usw.) Aber Menschen sind üblicherweise auf Trennung konditioniert. Und genauso gehen die meisten auch an die Realitätsgestaltung heran. Das Ich (als Person) will etwas, das außerhalb von ihm ist (z.B. Wohlstand) - also geht es ins TUN, um an das erwünschte Ziel zu kommen (Absicht). Man meditiert vielleicht, visualisiert, spricht Affirmationen, ändert Überzeugungen, arbeitet hart, sucht sich eventuell einen neuen Job, oder schreibt einen Bestseller... Das sind alles Dinge, die man TUT, um ans Ziel zu kommen. Punkt A will nach Punkt B.

 

Euphoria hat aber schon immer darauf hingewiesen, dies anders handzuhaben. Nämlich NICHT die Absicht zu verfolgen, ans Ziel zu kommen, sondern das Ziel JETZT zu SEIN. Das ist das Euphoria-Spiel. Das Problem ist: Viele nutzen das Euphoria-Spiel, UM an ein Ziel zu kommen. (Ist auch erst mal völlig okay. Es ist ja normal, dass man Ziele hat.) Aber schaut euch das Paradoxon an:

 

Man spielt Euphoria, also man NUTZT die Tatsache KEIN Ziel zu verfolgen, UM an ein Ziel zu kommen. Man ist also absichtlich absichtslos, damit etwas bestimmtes passiert. Das funktioniert aber nicht. Und das haben viele schon erkannt.

 

Euphoria funktioniert anders. Man verfolgt KEINE Absicht, sondern man IST hier und jetzt im Zustand der Erfüllung. Absichtslos und kampflos. Und aus DIESEM Zustand heraus lebt man, trifft man Entscheidungen, folgt Impulsen. Und DANN geschieht Erfüllung - quasi von allein.

Diejenigen, die das hinbekommen, wissen, wie schnell Euphoria wirken kann. Für alle anderen, ist Euphoria eine Brücke, die zu folgender Erkenntnis führt:

Du kannst nichts ändern, das du als von dir getrennt wahrnimmst...

Das hat Taro zu Lucy gesagt. "Euphoria" ist voll von solchen Hinweisen. Aber sogar ich selbst - als Verfasserin - brauchte eine Weile, um diese Erkenntnisse richtig umzusetzen.

Ziele zu haben, ist in Ordnung. Aber man muss auch wissen, wie man sie am schnellsten erreicht. Hier ein Beispiel:

Wenn du das Ziel hast, einen muskulösen Körper aufzubauen, dann gibt es natürlich Dinge zu TUN. Du musst deine Ernährung anpassen und Sport treiben. Du brauchst vielleicht auch zusätzliche Nährstoffe und zu visualisieren kann auch nicht schaden. Außerdem brauchst du eine große Portion Durchhaltevermögen, also Selbstdisziplin und Motivation. Nur vom Herumsitzen und Visualisieren (und dabei vielleicht noch Fastfood essen) wird man nicht muskulös. Vielleicht ein bisschen (Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Visualisierungen die Muskeln stimulieren bzw. trainieren können) - aber dafür auch etwas zu TUN, ist natürlich sinvoll (und geht auch schneller).

 

Hier haben wir ein klassisches Beispiel für ein Ziel und den Weg dorthin. Man wünscht sich etwas und will es erreichen. Also macht man sich auf den Weg dorthin. Euphoria geht da aber anders heran. Bleiben wir bei diesem Beispiel...

 

Man hat das Ziel, Muskeln aufzubauen. Also begibt man sich geistig und emotional in den Zustand der Erfüllung ("Ich habe einen wunderschönen, muskulösen Körper") und verfolgt NICHT die Absicht, dieses Ziel zu erreichen. Durch diese absichtslose, kampflose Freude am Sein - also am Zustand der Erfüllung - geschehen nun folgende Dinge: Du wirst Impulse spüren. Plötzlich hast du Lust, dich zu bewegen. Oder du hast direkt Lust auf Sport. Oder du läufst an einer Reklame für Fitnessstudios vorbei und spürst den intensiven Drang, da hinein zu gehen und zu trainieren, um deinen Körper zu spüren, zu stählern und dich daran zu erfreuen. Außerdem wirst du automatisch Luft auf gesundes Essen haben, wirst dir Nährstoffe zuführen, weil du deinem tollen Körper etwas Gutes tun willst.

All diese Dinge passieren aus Impulsen heraus. Aus der Freude. Aus Spaß!

Der Unterschied!

Der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten ein Ziel zu erreichen, ist: Bei der 1. Variante brauchst du eine Menge Selbstdisziplin und Motivation. Denn dein innerer Schweinehund wird versuchen, dich wieder in deinen alten Zustand zu ziehen. (Den Grund erkläre ich weiter unten) Und irgendwann fällst du wahrscheinlich wieder zurück, weil es einfach anstrengend ist, immer gegen den Schweinehund zu kämpfen, sich zu motivieren und diszipliniert an etwas dran zu bleiben, was dein innerer Schweinehund einfach nicht WILL. Irgendwann hast du vielleicht nicht die beste Laune und sagst dir: "Ach, schei... drauf. Heute nicht." Und diese Momente kommen dann immer öfter und dann schmeißt du alles hin, weil es immer anstrengender wird, gegen dich selbst zu kämpfen.

 

Bei der zweiten Variante passiert das NICHT. Denn du handelst aus der Freude heraus. Aus der Freude an deinem Körper. Du musst dich nicht dazu zwingen, ins Fitnessstudio zu gehen oder dich zu bewegen. Denn du hast LUST dazu. Du musst dir auch keine Diät aufzwängen, denn du hast plötzlich auf ganz andere Dinge APPETIT und es macht dir Freude, dir Proteinshakes zu machen oder dir Superfoods einzuverleiben. Die Veränderung geschieht aus der Freude heraus und NICHT aus der Disziplin.

 

Die erste Variante ist eine reine Kopfgeschichte. Die zweite Variante wird vom Herzen angetrieben. Und hier kommt die Erklärung, warum der innere Schweinehund meistens gewinnt: Es liegt an deinem Seinszustand! Wenn du aus einem Zustand des Mangels heraus agierst, wird es sehr sehr anstrengend, irgendetwas zu verändern. Du musst dann unheimlich viel Kraft aufwenden, um dein Ziel zu erreichen. Und der Weg wird sehr lang sein, weil du immer wieder zurückfällst. Denn du handelst aus dem Mangel heraus, was schließlich Zwang zur Folge hat. Du musst dich zu Handlungen zwingen und das macht dich irgendwann mürbe. Deshalb schmeißt du alles irgendwann hin. Denn dauerhafte Anstrengung macht keinen Spaß.

 

Bei der zweiten Variante handelst du nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Herzen. Der Antrieb kommt nicht aus dem Verstand, oder aus der Disziplin, sondern aus der Freude. Dadurch wird dir jeder Schritt unheimlich leicht fallen. Es wird dir Spaß machen, Sport zu treiben. Und es wird dir Spaß machen, dich gut zu ernähren. Du wirst dich so sehr daran erfreuen, dass die Veränderung rasend schnell eintritt. In Null Komma Nichts bist du am Ziel. Ohne je die Absicht verfolgt zu haben, dieses Ziel zu erreichen.

 

Siehst du den Unterschied?

Als Kinder konnten wir es noch

Das ist Euphoria. Der Verstand denkt zwar, dass man nichts erreichen kann, wenn man keine Ziele hat und keine Absichten verfolgt, aber das Gegenteil ist der Fall. Keine Ziele zu haben bzw. keine Absicht zu verfolgen, heißt nicht, dass du gar nichts mehr tust. Du tust sehr wohl noch Dinge. Aber du tust sie aus einem anderen Antrieb heraus. Es treibt dich nicht mehr dein Verstand an, sondern die Freude. Das ist ein ganz anderes Gefühl. Die meisten Menschen kennen dieses Gefühl gar nicht mehr. Aber jeder hat es schon erlebt. Und zwar in der Kindheit. Damals haben wir alle aus der Freude heraus gelebt. Und natürlich haben wir auch damals Ziele erreicht (kleine Kinderziele), aber diese haben wir nicht mit zielgerichteten, absichtsvollen Gedanken und Kampf erreicht, sondern mit Freude. Wir wollten eine Sandburg bauen, also haben wir Spaß am Sandburgen bauen gehabt. Wir wollten ein Bild malen, also haben wir Freude am Malen gehabt. Wir wollten ein Buch lesen, also haben wir Spaß am Lesen gehabt. Der Unterschied zu heute war/ist die Freude am SEIN/TUN.

Erleuchtete Schöpfung ist ähnlich

Heute hat dieses Spielen den Namen Euphoria. Aber es ist noch dasselbe Spiel. Heutzutage ist uns jedoch bewusst, was wir da tun und bewirken. Die Herausforderung ist nun, dass wir aus dem Kopfdenken heraus kommen und wieder in diese Leichtigkeit finden. Die erleuchtete Schöpfung ist sehr ähnlich - geht jedoch noch einen Schritt weiter. Bei dieser Form der Schöpfung wissen und spüren wir, dass wir absolut von nichts getrennt sind und erschaffen die Dinge aus uns selbst heraus. Wir wissen, dass sie nicht dort draußen sind, sondern in UNS stattfinden und entstehen. Folglich LEBEN wir diese Dinge, fühlen sie, als seien sie ein Teil von UNS. Und deswegen entstehen sie dann. Wir folgen auch weiterhin Impulsen und TUN Dinge, aber auch hier ist das verkopfte Zielverfolgen fort. Wir tun Dinge aus der Freude heraus, folgen Impulsen. Und diese führen uns direkt zum Ziel.

Taro zeigt dir, dass du mit allem verbunden bist. Er lässt dich diese Verbindung spüren. Und du erkennst, dass du die Dinge nur deshalb verändern kannst, weil du die Dinge BIST. Sie sind Teil von dir. Du begibst dich in einen Zustand, in dem du nicht mehr von den Dingen getrennt bist und FÜHLST ihre Veränderung in DIR. Dadurch lässt du sie entstehen. Du BIST die Veränderung. Es ist ähnlich wie bei "Artmaster". Der Künstler verschmilzt mit dem Gemälde - er WIRD zu dem Gemälde. Und es entsteht aus ihm heraus. Schließlich erkennst du, dass du nicht nur Schöpfer bist, sondern die Schöpfung. Und plötzlich verlierst du dich im Sandburgen bauen oder im malen eines Bildes und erkennst, dass du etwas erschaffen hast, dass du nciht angestrebt hast, sondern es BIST.

In der Meditation "Ich bin" wirst du dazu aufgefordert, etwas aus dem Nichts heraus zu SEIN, was du dir wünschst. Dabei sollst du dies aber nicht als eine Person wahrnehmen (die Person hat sich innerhalb der Meditation aufgelöst), sondern so, als SEIST du der Wohlstand auf deinem Konto oder als SEIST du die Gesundheit, die in deinem Körper entsteht. Die Person, die du bist, nimmt dies nicht wahr, sondern DU BIST  die Erfüllung. Du nimmst eine neue Realität wahr, indem du diese Realität BIST. Das ist der Unterschied zu anderen Arten von Schöpfungen. Bei der erleuchteten Schöpfung BIST du, was du dir wünschst.

So wie ein Kind sich im Burgbauen verliert, verlierst du dich (dein Ego, deine Person) in der Erfüllung. Und deshalb geschieht sie. Weil du nicht mehr von ihr getrennt bist.

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