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Michael Jackson in Götterkinder

Michael Jackson spielt im letzten Teil von "Götterkinder" eine tragende Rolle. Er wurde schon in der gesamten Geschichte hin und wieder erwähnt, da Maja ein großer Fan von ihm ist und deshalb auch von allen liebevoll "M.J." genannt wird (Maja Jenkins). Doch im letzten Buch "Fremde Kräfte" (das im Komplettband natürlich enthalten sein wird) tritt die Figur "Michael Jackson" mehr in den Vordergrund. Warum? Darauf möchte ich in diesem Artikel eingehen.

Ganz abgesehen davon, ob man Michael Jackson mag oder nicht, geht es in "Götterkinder" sowie auch in allen anderen Euphoria-Büchern immer wieder um ein und dasselbe Thema: Um starke positive Gefühle! Das ist das Euphoria-Spiel. Starke positive Gefühle haben eine enorme Kraft! Und wie ich in einem früheren Artikel und in meinen Büchern bereits schrieb, hat jedes "echte" positive Gefühl einen gemeinsamen Nenner: Liebe. Ich spreche nicht von den "positiven" Gefühlen des Egos, sondern von den echten Glücksgefühlen, wie Freude, Dankbarkeit, Liebe, Ekstase.

Und beim Wort Ekstase sind wir genau an dem Punkt, an dem wir die Essenz von Götterkinder berühren - und von Michael Jackson.

Maja ist ein sehr begeisterungsfähiges Mädchen und trotz der dramatischen Familienverhältnisse, in denen sie lebt, ist sie auf Grund ihrer Begeisterung meist glücklich. Die Dinge, die sie begeistern, geben ihr Halt und Kraft - und das ist auch die Kernaussage der Geschichte. Wie auch immer die Umstände aussehen, das Glück ist nur eine Entscheidung weit entfernt. Und so steckt sie sich, wann immer sie in unglückliche Gefühle zu rutschen droht, ihre Kopfhörer in die Ohren und dreht ihre Lieblingsmusik laut auf.

Denn drei Dinge begeistern sie ganz besonders: Musik, das Tanzen und Michael Jackson. Und diese drei Dinge gehören eigentlich zusammen, wie wir gleich sehen. Ihre Begeisterung, in die sie sich maßlos hineinsteigern kann, führt in der Geschichte zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten, zu ihrem Aufstieg (in dem es in der ganzen "Euphoria"-Reihe und auch in "One" geht) und zu ihrer vollkommenen Entfaltung. Sie muss nur eins tun: Die Begeisterung und die Freude, die sie empfindet, zulassen. Denn zumindest im Tanzen ist sie noch etwas gehemmt und traut sich nicht, diese Freude voll auszuleben. Erst durch Mika - dem Mädchen aus einer anderen Welt - traut sie sich, ihr volles Potential zu entfalten, indem sie ihre Freude und Ekstase auslebt. Denn ohne Majas unbändige Freude würde die Geschichte kein gutes Ende nehmen. Majas Begeisterung trägt nicht nur zu ihrer eigenen Entfaltung bei, sondern spielt eine große Rolle beim Aufstieg der gesamten Menschheit! Es ist also von entscheidender Bedeutung, dass sie ihre Freude auslebt, denn sie ist ein wichtiges Puzzleteil der Gesamtheit. So, wie jeder Mensch.

Soviel zu der Geschichte, in der Majas Freude und Ekstase eine ganze Reihe von positiven Ereignissen bestimmt. Doch hinter dieser Storyline steckt eine tiefe Bedeutung. Die Ekstase, die Maja empfindet, ist entscheidend für ihre Geschichte und die Geschichte der Gesamtheit - und so ist es auch bei uns. Ekstase verbindet uns mit unserem göttlichen Kern. Es ist das Gefühl mit etwas oder jemandem zu verschmelzen und Eins zu werden. Und in diesen Momenten fühlen wir tatsächlich die Einheit mit allem, was ist. Ekstase ist die Auflösung des Selbst und das Einswerden mit allem. Sie ist hochspirituell.

Es gibt Naturvölker, die sich durch Musik (Trommeln) und/oder Tanz in ekstatische Zustände bringen, um Kontakt zu ihrem höheren Selbst und zu größerem Wissen zu erlangen. Ekstase ist der Schlüssel dazu. Durch das Verschmelzen und Einswerden mit allem, gibt es keine Grenzen und keine Trennung mehr. Und das ist der Grund, warum man in diesen Zuständen plötzlich Kontakt zu einem Wissen hat, das der begrenzte Verstand nie erreichen wird. Tanz und Musik ist ein Weg, diesen Zustand zu erreichen. Wenn man sich selbst dem Tanz vollkommen hingibt, wird man zum Tanz und zur Musik, man wird zum Rhythmus, man wird zum Klang. Man verschmilzt damit, löst sich auf und es bleibt nur noch der Tanz zurück, der Rhythmus, der Klang.

So, wie ein Künstler mit dem Gemälde verschmilzt, das er malt und damit Eins wird, oder ein guter Schauspieler zu der Rolle wird, die er spielt.  So wird ein guter Tänzer zum Tanz. Wenn Ekstase im Spiel ist und dieses Einswerden stattfindet, spüren wir, dass etwas Besonderes passiert. Wir bekommen regelrecht Gänsehaut und es wird etwas in uns berührt, das wir uns nicht erklären können. Jemand, der Ekstase empfindet und in etwas aufgeht und darin vergeht, berührt unseren tiefsten Kern. Und nicht nur das. Ein solcher Mensch berührt in diesen Momenten die Unendlichkeit. Das ist Ekstase.

Maja empfindet diese Ekstase beim Tanzen und immer dann, wenn sie Musik hört. Sie verschmilzt damit, verliert sich selbst und wird zur Musik, wird zum Tanz. Besonders wenn sie Michael Jackson hört. Denn niemand hat Ekstase wohl so verkörpert, wie Michael Jackson. Er war der Inbegriff davon. Und man kann es sofort sehen, wenn man ihn tanzen sieht. Man kann es spüren und hören, wenn man seine Songs hört. Wenn man mal die Brille der Bewertung und Urteile abnimmt und sich darauf einlässt, spürt man es so deutlich, dass es einen mitreißt. Man kann sich Menschen, die in Ekstase aufflammen, kaum entziehen. Sie sind nicht nur gut, in dem was sie tun, sie SIND was sie tun. Und das löst eine ungeheure Faszination aus.

Michael Jackson war die Verkörperung von Musik und er hat diese Ekstase nicht nur gelebt, er hat sie auch in den Massen ausgelöst, wie man an den zahlreichen Aufnahmen sehen kann. Und wer einmal dabei war, hat es am eigenen Leib gespürt. Die Ekstase, die über all die Menschen schwappte, die ihm beim Tanzen zugesehen haben. Selbst ein Erleuchteter, der gelernt hat, vollkommen mit dem Augenblick zu verschmelzen und der nichts weiter tut, als dazusitzen und zu reden, löst eine Faszination in den Menschen aus. Wenn man dafür offen ist.

Ekstase berührt. Ekstase reißt mit. Sie öffnet unseren Kern und wir haben das Gefühl abzuheben und mit der ganzen Existenz zu verschmelzen. Ähnlich fühlen wir uns, wenn wir verliebt sind. Und tatsächlich ist Ekstase nur ein anderes Wort für Liebe. Mit etwas oder jemandem Eins zu werden ist Liebe. Es ist unsere reine, pure Essenz, die wir in diesen Momenten berühren. Michael Jackson wusste von dieser Essenz, wie Margott Schürings in ihren Büchern sehr deutlich gemacht hat.

Ekstase verbindet uns wieder mit unserem wahren Selbst. Wir kehren zurück zu uns und unserem Kern, der nichts Anderes als Liebe ist. Und genau das passiert in Götterkinder mit Maja. Ihre Ekstase führt sie zu ihrem wahren Kern und zur vollkommenen Entfaltung ihres Selbst, ihrer Göttlichkeit. Michael Jackson spielt deshalb eine so große Rolle in "Götterkinder", weil er Majas Kern berührt. Durch die Ekstase, die er gelebt hat, wird ihre Ekstase entfacht. Sie spürt sie im Klang seiner Stimme, im Rhythmus seiner Lieder und hebt dabei buchstäblich ab.

Im dritten Band "Fremde Kräfte" geht es um ebendiese Kraft der Ekstase, die ganze Welten bewegen kann. Es ist auch die Kraft, die Will in der Geschichte einsetzt, als er die Siegelmagie entdeckt und den Siegelstab nutzt. Es ist dieselbe Kraft, die Lucy zum Aufwachen gebracht hat. Und es ist die Kraft, die in "One" zum Aufstieg geführt hat. Es ist jene Kraft, die Michael Jackson zu jemandem gemacht hat, der weltweit die Massen in Ekstase versetzt hat und immer noch versetzt. Und es ist die Kraft, die eine Gruppe tanzender Ureinwohner oder einen Erleuchteten mit höherem Wissen verbindet. Diese Kraft ist wie das DMT in unserer Zirbeldrüse - sie verbindet uns mit ALLEM. Und wie die Lumenier so schön sagen: Alles ist Eins - und ich bin alles!

In all meinen Büchern geht es genau darum - um dieses Gefühl der Einheit. Um den Kern in uns. Und es war Michael Jackson, der diesen Kern in mir berührt und eine Entwicklung angestoßen hat, die mich all das hat erkennen lassen. Es ist kein Zufall, dass der Titel meiner ersten Buchreihe "Euphoria" ist. Sie ist benannt nach einem Michael Jackson Song, der genau das Gefühl ausdrückt, um das es hier geht. Euphorie. Ekstase. Liebe.

"Götterkinder" ist eine Hommage an dieses Gefühl. Und eine Hommage an Michael Jackson, der nicht nur mir, sondern so vielen Menschen auf der Welt dieses Gefühl gezeigt hat. Es ist eine Hommage an unseren göttlichen Kern, der von Michael Jackson und von Maja so sehr gelebt wurde. Und es ist ein Aufruf an alle Götterkinder auf dieser Welt, diesen Kern - ihr wahres Selbst - zu leben!

Ich möchte diesen Artikel mit Michaels Worten abschließen:

 

"Du und ich waren nie getrennt. Es ist nur eine Illusion - erzeugt von der magischen Linse der Wahrnehmung." (Michael Jackson)