Euphoria-Challenge 2 - Tag 8

Gestern war ein ganz interessanter Tag. Denn während ich mir noch mal den ganzen Tag über bewusst gemacht habe, das Krankheit nichts Böses ist und demnach nicht bekämpft werden muss, fiel mir ein Text von Neville Goddard in die Hände, in dem es hieß: Du erschaffst nicht deine Wünsche, sondern dein SEIN.

Ganz meine Meinung, dachte ich. Deshalb ist es so wichtig, aus dem Widerstand rauszugehen, sonst erschafft man sich genau das: Widerstand. Aber der Text hat mich noch an etwas Anderes erinnert. Es hieß darin, dass man nicht nur hin und wieder auf seinen Seinszustand achten soll, sondern IMMER. Denn man erschafft sich das, worauf der Fokus den ganzen Tag über liegt.

 

Ich erinnerte mich an das Euphoria-Spiel "Das Jetzt beschützen", da das JETZT das Einzige ist, was wir haben und der einzige Moment, in dem Schöpfung geschieht. Wenn man den ganzen Tag über Krankheit nachdenkt, kann es einem nicht besser gehen. Auch wenn man dann ab und zu mal Euphoria spielt. Es muss sich der Seinszustand ändern. Und der Seinszustand ist immer da - nicht nur eine bestimmte Zeit lang. Hin und wieder ein bisschen visualisieren und glücklich sein reicht nicht aus, denn das JETZT endet nie. Es hört nicht auf, wenn man mit dem Visualisieren fertig ist. Es geht weiter. Wenn ich visualisiere und dabei glücklich bin, dann im nächsten Moment aber wieder in meinen alten, frustrierten Zustand zurückfalle, hat das alles nicht viel gebracht.

Es können erste Schritte sein, um sich in einen neuen Zustand hineinzubewegen. Jeden Tag ein bisschen mehr spielen, mehr glücklich sein und visualisieren ... dann wird aus diesem Spiel irgendwann der Seinszustand, den man angestrebt hat. Deswegen gibt es auch das Handywecker-Spiel, um die glücklichen Seinzustände zu häufen. Je öfter man etwas macht, umso mehr wird es zu einer Gewohnheit - und zu einem Seinzustand.

 

Aber es ist wirklich wichtig, auch den Rest des Tages - also in der Zeit, in denen man nicht bewusst spielt - weiterzuspielen. Das Spiel endet nicht nach dem Visualisieren. Im Alltag geht es um die Akzeptanz - also darum, sich aus dem Widerstand herauszuholen. Denn damit ändert man ebenfalls seinen Seinzustand. Und es geht darum, nicht in der Absicht zu verharren, die uns immer den Mangel spüren lässt. Die drei Spielregeln sollten den ganzen Tag eingehalten werden. Nicht nur ab und zu.

 

In dem Text war das Beschützen des jetzigen Augenblicks und des Seinszustands sehr interessant formuliert. Es ging darum, die Zeit - also das Jetzt - nicht zu verschwenden. Wenn wir immer über Sorgen nachdenken, über Probleme, Ängste und Kummer, verschwenden wir den Augenblick, der so unendlich wichtig ist. Wir verschwenden ihn, wenn wir uns aufregen, wenn wir im Widerstand sind und wenn wir in der Vergangenheit festhängen bzw. in der Zukunft. All das ist eine Verschwendung des JETZT. Wir nehmen uns damit selbst die Chance auf Veränderung und bleiben in den alten Bahnen.

Stattdessen - so rät Goddard - soll man in den jetzigen Augenblick investieren. Und zwar IMMER. Es ist ganz interessant, das Spiel als eine Investition zu sehen. Eine Investition in sich selbst. In den jetzigen Augenblick zu investieren, heißt: Auf das Jetzt aufzupassen, es zu beschützen und so viel Positives hineinzugeben, wie nur möglich. In JEDEM Augenblick. Alles Andere ist Verschwendung. So radikal kann man es wirklich sehen.

 

In sich selbst zu investieren, ist auch ein Akt der Selbstliebe. Wenn man also gerade am Spielen ist, vor sich hin grinst und jemand spricht einen auf das Grinsen an und fragt, was man da gerade macht, dann sagt man: "Ich investiere gerade in mich." Oder "Ich investiere gerade in meine Zukunft." Denn genau das tut man gerade. Jeder glückliche Augenblick ist eine Investition in die Zukunft, weil der jetzige Augenblick die Zukunft formt. Es sind nicht nur die Momente, in denen wir visualisieren, welche die Zukunft formen. Es ist JEDER EINZELNE Augenblick.

 

Heute ist vielleicht ein guter Tag, um das Spiel zu spielen: "Das Jetzt beschützen". Im Buch "Euphoria - Das Spiel" ist es genauer beschrieben. Aber grundsätzlich geht es einfach darum, auf den jetzigen Augenblick aufzupassen und ihn so positiv wie möglich zu halten. Lasst uns das heute ein bisschen üben und darauf achten, im Hier und Jetzt zu bleiben. Denn nur so bemerken wir es, wenn wir in destruktive (verschwenderische) Gedanken abrutschen. Hören wir also auf, unsere Zeit und unser Jetzt zu verschwenden und fangen wir an zu investieren.

 

Ich wünsche euch einen glücklichen Tag!