Euphoria-Challenge 2 - Tag 3

Gestern abend habe ich mir schon mal ein paar Gedanken darüber gemacht, wie sich Gesundheit eigentlich anfühlt. Währenddessen bin ich dann eingeschlafen und interessanterweise mit diesem Gedanken wieder wach geworden.

Heute will ich den Tag also dem Gefühl von Gesundheit widmen. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass man ja eigentlich nie so wirklich darüber nachdenkt, wie sich Gesundheit anfühlt. Und das liegt meiner Meinung nach daran, dass man Gesundheit grundsätzlich nicht sehr auffällig fühlt. Wenn der Körper gesund ist und perfekt und harmonisch funktioniert, merkt man ihn kaum. Erst, wenn etwas nicht stimmt, wird man aufmerksam auf den Körper, dann zwickt es irgendwo, tut weh, einem ist übel oder ähnliches. Im Grunde spürt man demnach eigentlich nur die Disharmonien. Die Harmonie ist ein vollkommen friedliches Gefühl, das einem im Alltag gar nicht auffällt. Deswegen denkt man auch nicht so sehr darüber nach, wie sich Gesundheit anfühlt. Sie fühlt sich "normal" an, unauffällig. Und das ist deswegen so, weil Gesundheit normal ist. Sie ist der natürliche Zustand des Körpers. Erst, wenn dieser normale Zustand nicht mehr gegeben ist, bekommen wir es zu spüren. Manchmal erst über den Geist/die Psyche und dann über den Körper.

 

Also im Alltag spürt man die Gesundheit nicht wirklich. Sie ist da, sie ist normal, sie ist unauffällig. Aber wenn man sich den normalen, gesunden Zustand des Körpers einmal ganz bewusst macht, fallen einem doch ein paar Gefühle und Worte dazu ein. Zum Beispiel: Frieden, Leichtigkeit, Harmonie, Sänfte, Gleichgewicht, Wohlgefühl, Wonne, Glück. Ja, wenn man es genau nimmt, ist Gesundheit ein Glücksgefühl. Man fühlt sich wohl. Rundum wohl.

 

Gestern ist mir aber noch etwas Anderes bewusst geworden. Den gesunden Zustand des Körpers spürt man auch, wenn man körperliche Leistungen erbringt. Zum Beispiel wenn man Sport macht.

Vor ein paar Tagen habe ich wieder angefangen Sport zu machen. Das konnte ich die letzen 2 Jahre nicht, weil mein Körper die Kraft nicht hatte. Aber ich möchte meinen Körper jetzt wieder aufbauen. Ich will, dass er wieder kräftige Muskeln hat und stark ist. Den früheren, kräftigen, starken Zustand meines Körpers möchte ich also wieder herstellen und so trainiere ich ihn jetzt wieder - genauso wie ich meinen Geist auf Gesundheit trainiere. Das soll parallel ablaufen und ich denke, man kann es auch genauso betrachten: Das körperliche Training kommt dem geistigen Training gleich. Auch den Geist müssen wir trainieren, wenn wir etwas ändern wollen. Wir müssen den Fokus umlenken und die glücklichen Gefühle und Bilder trainieren. Wie einen Muskel. Erst dann bilden sie sich aus, werden sichtbar und stark.

 

Nachdem ich nun schon zweimal trainiert habe, habe ich nun Muskelkater. Ich spüre meinen Körper also intensiver als sonst. Es tut sich etwas. Muskeln bauen sich auf. Sobald der Muskelkater weg ist, fühlt sich mein Körper wieder normal an - unauffällig - aber stärker. Ich habe dann mehr Kraft. Ich kann dann zum Beispiel wieder Dinge tun, die jetzt noch anstrengend für mich sind. Wenn ich weiterhin meine Kondition trainiere, kann ich auch wieder Sprinten, ohne so schnell aus der Puste zu sein. Das sind also Momente, in denen ich die Gesundheit und die Kraft meines Körpers ebenfalls spüre.

 

Ich werde mir heute also noch mal ganz bewusst machen, wie sich Gesundheit anfühlt und in welchen Situationen man sie spürt. Das ist nämlich sehr interessant. Denn man spürt die Gesundheit eigentlich öfter, als man denkt. Sogar, wenn man sich in den Finger geschnitten hat und die Wunde wieder zu heilt. In diesen Momenten spürt man zwar eine Disharmonie - eine Verletzung der Gesundheit - aber man bekommt auch den Heilungsprozess des Körpers zu spüren. Auch wenn man also gerade krank ist, kann man sich bewusst machen, dass der Körper immer - IMMER - auf Heilung programmiert ist und diese Heilung auch bewirkt. Von ganz allein. Wir brauchen also eigentlich nichts weiter zu tun, als ihm die Möglichkeit dazu zu geben, ihn zu unterstützen und alles aus dem Weg zu räumen, was diesem Prozess im Weg stehen könnte. Damit haben wir ja schon am 1. Tag angefangen. Und ich denke, dieses Rausschmeißen von Belastungen sollten wir weiterführen, bis wir möglichst alles los sind. Im Laufe der Challenge kommen auch Traumata dran, die eventuell noch irgendwo festhängen.

 

Heute gehört der Tag aber dem Gefühl der Gesundheit. Ich mache mir heute immer wieder bewusst, wie sich Gesundheit anfühlt und in welchen Momenten ich sie spüre. Wir können uns im Forum darüber austauschen, vielleicht fallen euch noch mehr Situationen ein, in denen man Gesundheit spürt. Tragen wir mal alles zusammen, was wir finden können.

 

Einen schönen Tag wünsche ich!