Euphoria-Challenge 1 - Tag 28

Sich permanent und wochenlang auf Reichtum zu fokussieren, wenn man das vorher nie gemacht hat, ist eine Frage der Konsequenz und Disziplin. Wenn du bis hierher mitgespielt, die Artikel gelesen und die Übungen mitgemacht hast, bist du ein sehr konsequenter und disziplinierter Mensch. Und nicht nur das: Du bist ein Mensch, der gern Spaß hat und es sich erlaubt, Spaß zu haben. Und wahrscheinlich beginnt das Geld bereits zu fließen und all die anderen schönen Reichtümer zeigen sich in deinem Leben.

Viele werden aber an dieser Stelle schon abgesprungen sein. Warum? Weil es bei den meisten Menschen einen inneren Saboteur gibt, der einen daran hindert, eine Veränderung im Leben zu bewirken. Und er ist in diesem Verhindern der Veränderung ausgesprochen clever. Denn er erschafft Situationen und Umstände, in denen man einfach nicht spielen kann. Plötzlich hat man maßlos viel zu tun, unglaublich viel Arbeit, Stress ohne Ende, Termine bis zum geht-nicht-mehr und auch gesundheitlich geht es einem auf einmal richtig schlecht. Oder man hat keinen einzigen Moment für sich allein, wird ständig belagert, angerufen und mit allem möglichen Kram beschäftigt. Auf einmal passieren irgendwelche merkwürdigen Dinge, seltsame Ereignisse, die einen effektiv aus dem Spiel werfen. Die Waschmaschine geht kaputt oder der Kühlschrank gibt den Geist auf, jemand fährt einem ne Delle ins Auto, man muss zur Reparatur, es gibt Stress an der Arbeit oder mit den Kindern, das Haustier wird krank, Familiendramen und Streit entflammen...

Und dann denkt man sich: So ein Mist! Da will ich mal spielen und mein Leben positiver leben und dann passiert so viel Kacke, dass ich nicht zum Spielen komme! Wer kann denn bei so viel Stress ans Spielen denken? Ich kriege das jetzt nicht hin. Und muss ein anderes Mal spielen. Wenn weniger Stress ist ...

Und dann kommt da so eine Nina Nell und sagt: "Es gibt da so einen inneren Saboteur..."

Und du schnappst nach Luft und denkst: Für all diese Ereignisse kann ICH doch nichts! Ich habe die ja nicht erschaffen!

Aber ich sage noch einmal: Es gibt da so einen inneren Saboteur, der dich massiv vom Spielen abhalten will. Und davon, glücklich zu sein. Und der ist sehr einfallsreich. Er dreht alles so, dass du das Gefühl hast, ja nichts dafür zu können, dass alles so läuft. Es ist ja nicht deine Schuld, dass der Kühlschrank kaputt gegangen ist oder dir der Blödmann ne Delle ins Auto gefahren hat. Und du kannst auch nichts dafür, dass du auf einmal krank geworden bist oder dein Kind dir den Stress deines Lebens macht. Nein, für all das kannst du nichts. Das alles sind Situationen, in denen man sehr schwer in ein Spiel findet, weil der Verstand einem sagt: "Du spinnst wohl, jetzt spielen zu wollen! Regle erst mal deine Probleme!" Und schwupps, ist man draußen aus dem Spiel und kommt auch nicht mehr rein, weil man regelrecht Schuldgefühle bekommt, wenn man in solch negativen Situationen (trotzdem) glücklich sein will. Und dann will einem auch noch jemand erzählen, dass der innere Saboteur diese Umstände erschaffen hat, um dich vom Spielen abzuhalten.

Ja, es ist wahrscheinlich fies das jetzt zu sagen, aber: So ist es. Wir erschaffen uns diese Situationen oft selbst, um uns davon abzuhalten, eine Veränderung herbeizuführen. Und wir sind richtig gut darin. Schau dir einfach mal an, was für Spielhindernisse du in den letzten Wochen so gehabt hast. Vielleicht habe ich dich jetzt wütend gemacht und vielleicht wehrst du dich auch gegen diese Vorstellung, aber nehmen wir spaßeshalber einfach mal kurz an, es ist so. Du hast die Hindernisse selbst erschaffen. Was würde das bedeuten?

Es bedeutet, dass du mächtiger bist, als du gedacht hast.

Es bedeutet, dass du meisterhaft Umstände erschaffen kannst, die wie verhext etwas verhindern. Und zwar die Veränderung. Doch wenn du DAS kannst, kannst du noch ganz andere Dinge.

Die Frage ist: Warum tut der innere Saboteur (alias WIR) das?

Das kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht haben wir Angst vor der Veränderung. Vielleicht sind wir noch nicht bereit. Vielleicht geht uns der Arsch auf Grundeis, wenn wir die Komfortzone verlassen müssen. Oder ...

... wir sind es uns nicht wert.

Letzterer ist bei den meisten der Hauptgrund. Es ist also enorm wichtig, dass wir uns mit dem Thema "Selbstliebe" beschäftigen und uns an diese Selbstliebe (die schon immer in uns war - leider aber verschüttet ist) erinnern. Bei den meisten Menschen liegt der mangelnde Reichtum leider tatsächlich an der mangelnden Selbstliebe. Und deshalb beschäftigen wir uns heute mal damit.

Hier ist eine Frage für dich: Wie fühlt es sich an, sich durch und durch selbst zu lieben, wertzuschätzen und zu achten?

Wenn du das nicht weißt, nutze deine Fantasie. Wie würde es sich anfühlen, wenn es so wäre? Oder nimm dir Alea als Vorbild. Alea ist die Verkörperung der Selbstliebe. Sie würde nie auf die Idee (ob bewusst oder unbewusst) kommen, sich irgendeinen Spaß im Leben zu verwehren oder etwas gutes für sich zu verhindern! Sie liebt sich so sehr, dass sie für sich größte Freude, grenzenlose Liebe und vollkommene Erfüllung beansprucht. Nicht, weil sie so toll ist, sondern einfach deshalb, weil sie DA ist. Hierbei hilft vielleicht die Hingabe MP3 "Selbstliebe" mit Alea. Auch in der Lumenia Akademie geht es um dieses Thema. Und auch der Source Code Selbstsicherheit befasst sich damit. Es gibt viele Wege und Spiele, wie wir unsere Selbstliebe wieder ans Tageslicht befördern.

Fangen wir damit an, dass wir uns dieses Gefühl der Selbstliebe mal bewusst machen und beschreiben, wie es sich überhaupt anfühlt. Das wäre für heute eine gute Aufgabe. Und zum Abend kann man sich fröhlich - auch wenn der innere Saboteur wieder magische Hindernisse heraufbeschwört - mal eine der MP3s gönnen.

Lass dich nicht aufhalten!

Wenn dir so viele Hindernisse in den Weg gelegt wurden, dass du das Euphoria-Spiel nicht durchgehend spielen konntest, das ja grundsätzlich jeden Tag Spaß gemacht hat, dann hast du vermutlich einen inneren Saboteur, der dir einen Strich durch die Spaß-Rechnung gemacht hat. Aber es ist deine Entscheidung, wie du darauf reagierst. Die Situationen sind ja echt und sie halten dich vielleicht auch wirklich momentan vom Spielen ab. Aber es ist deine Entscheidung, ob du deswegen alles auf später (irgendwann) verlegst oder ob du trotzdem am nächsten Tag wieder einsteigst. Lass dich nicht aufhalten! Von niemandem! Auch nicht von dir! ;-)

In diesem Sinne wünsche ich einen wundervollen Selbstliebe-Tag! <3