Euphoria-Challenge 1 - Tag 24

Die letzten Tage haben wir uns mit dem Generalschlüssel ein wenig darauf konzentriert, wie es sich anfühlt, wenn die Erfüllung (also der Reichtum) sowieso passiert. Ohne, dass wir uns dafür anstrengen oder irgendwelche Übungen dafür machen müssen. Das Witzige daran ist, dass man die Übungen, die dafür nötig sind, trotzdem macht. Unbewusst. Aus Spaß. Einfach so. Denn: Wenn man in der Haltung lebt, dass die Erfüllung sowieso passieren wird, tut man automatisch auch genau das Richtige, um die Erfüllung zu bewirken. Weil man in dem richtigen Zustand ist. Das ist gelebte Absichtslosigkeit.

Konzentrieren wir uns heute mal auf ein ähnliches Gefühl. Nämlich das Gefühl des "geschehen lassens". Es ist ein ganz anderes Gefühl, als bewusst etwas zu bewirken. Wenn man etwas bewirken will, hält man meist daran fest. Geschehen lassen bedeutet hingegen loslassen. Man lässt etwas passieren. Lässt zu, dass es geschicheht. Es ist wie eine Erlaubnis. Man gestattet etwas. Lässt es zu. Spürst du den Unterschied zwischen bewirken und geschehen lassen?

Es handelt sich um das berühmte Loslassen, von dem oft die Rede ist, wenn man über das Gesetz der Anziehung liest. Viele Menschen haben aber Probleme mit dem Wort loslassen, da es einem das Gefühl gibt, als müsse man sich von dem Gewünschten verabschieden.

"Geschehen lassen" fühlt sich allerdings ganz anders an. Es fühlt sich nicht an, als würde man etwas gehen lassen. Ganz im Gegenteil. Nehmen wir mal bewusst das Thema Reichtum. Wie fühlt sich dieser Satz für dich an: "Ich lasse Reichtum geschehen."

Er fühlt sich ganz anders an, als: "Ich lasse den Reichtum los."

Nicht wahr? Den Reichtum geschehen zu lassen, ist eine Erlaubnis an den Reichtum, im eigenen Leben zu passieren. Man lässt ihn zu. Lässt es passieren, dass er geschieht. Lässt ihn sich frei ausbreiten.

Fühlen wir uns heute mal in diese Sätze hinein:

"Ich lasse Reichtum in meinem Leben zu."

"Ich lasse zu, dass Reichtum in meinem Leben geschieht."

"Ich erlaube es dem Reichtum, in meinem Leben zu geschehen."

"Ich lasse den Reichtum einfach passieren."

"Ich gebe dem Reichtum die Erlaubnis, zu geschehen und sich frei auszubreiten."

Das Ganze geht natürlich auch konkreter. Wenn es mehr Geld ist, das man sich wünscht, sagt man:

"Ich lasse finanzielle Fülle in meinem Leben zu."

"Ich lasse Geld in mein Leben fließen."

"Ich erlaube es dem Geld, voller Überfluss in meinem Leben zu sein."

"Ich lasse es geschehen, dass Geld in mein Leben fließt."

"Ich gebe dem Geld die Erlaubnis, frei und in Fülle in mein Leben zu fließen und sich zu vermehren."

Reichtum zuzulassen, fühlt sich an, als würde man ihm freie Fahrt gewähren. Als würde man aus dem Weg gehen und die Bahn frei machen, damit es ins Leben strömen kann. Ein Zulassen und Erlauben von Reichtum bringt uns ebenfalls in genau den richtigen Zustand, um Reichtum zu erschaffen. Denn wenn wir Reichtum erlauben, sind wir weder in einer Absicht noch in einem Kampf. Wir sind in einem  Zustand, in dem wir bereit sind zu empfangen. Und das ist bereits ein Zustand von Fülle. Etwas zu erlauben heißt offen dafür zu sein. Bereit.

Sagen wir uns heute, dass wir bereit sind, all das Gute im Leben anzunehmen.

Und fühlen wir mal nach, wie sich dieses Gefühl von zulassen, geschehen lassen, passieren, erlauben, bereit sein, annehmen und empfangen anfühlt. Wie würdet ihr es für euch beschreiben? Wie fühlt es sich an? Was macht das Gefühl mit euch? Und wie entspannt geht man mit einem solchen Gefühl durch den Alltag? Ich für meinen Teil fühle mich bei diesem Gefühl sehr entspannt. Und genau das ist der Sinn der Sache.

In einem Gefühl der Erlaubnis zu sein, ist Euphoria. Es ist der perfekte Seinszustand. Die Tür ist so weit offen, dass alles Positive hinein strömen kann. Denn: Man lässt es zu. Es muss nicht bewirkt werden. Man muss nicht hinterher laufen. Man muss sich nicht anstrengen. Man macht einfach nur die Tür auf.

Ein frohes Türöffnen wünsche ich uns heute!