Euphoria-Challenge 1 - Tag 23

Es heißt, es dauert mindestens 21 Tage, um eine neue Gewohnheit einzuspeichern. Mindestens 21 Tage bis sich im Gehirn die neue Gewohnheit vernetzt hat. Wir sind beim Spielen also gerade in einer Phase, in der die neue Gewohnheit greift, aber noch alte Hindernisse im Weg sein könnten. Wer also gerade ein bisschen abstürzt, befindet sich in dieser Umbauphase, in der alte Geschichten aus dem Unterbewusstsein ans Tageslicht kommen und sozusagen nachgefragt wird, ob diese noch aktuell sind.

Diese alten Geschichten sind der neuen Gewohnheit nämlich noch im Weg. Und gerade jetzt, wo sich das Gehirn neu vernetzen will, müssen die Hindernisse weg. Wie kriegt man die weg? Durch Akzeptanz. Wir sprechen auch gerade im Forum darüber. Mach dich also nicht verrückt, wenn bei dir gerade genau das Gegenteil zum Vorschein kommt. Das ist ein gutes Zeichen - auch wenn es paradox klingt. Es bewegt sich etwas. Es findet eine innere Umprogrammierung statt, eine Umwälzung, die vielleicht nicht so angenehm ist.

Wie gestern im Artikel schon angedeutet, kann es auch passieren, dass man aus dem Spiel fällt, weil man einfach merkt, dass man die ganze Zeit eine Absicht verfolgt hat. Nämlich die Absicht, mit dem Spiel Reichtum anzuziehen. Diese Absicht ist am Anfang natürlich völlig in Ordnung. Aber während des Spiels sollte man sie loslassen. Denn sie hält einen im Mangelzustand fest. Nämlich in diesem: "Ich muss etwas tun (Spiele spielen, Übungen machen, MP3s hören), um Reichtum in mein Leben zu ziehen." Dieser Zustand erschafft die entsprechende Realität. Nämlich: Ich muss etwas tun, um Reichtum in mein Leben zu ziehen. Der Zustand sagt: Der Reichtum ist noch nicht da. Es muss erst etwas getan werden. Spiele müssen gespielt werden, Übungen müssen gemacht und MP3s angehört werden. Dann, ja dann irgendwann kommt der Reichtum. Wenn ich genug getan habe. Aber er kommt nie. Und warum nicht? Weil du in einem Mangelzustand bist.

Das ist nicht Spielen, das ist Kämpfen. Und irgendwann hat man die Schnauze voll, weil es nicht funktioniert. Man schmeißt alles hin, hat keinen Bock mehr Übungen zu machen, UM etwas zu erreichen und man hat auch keinen Bock mehr, die blöde alte Armutssituation zu bemängeln. Dann IST es eben so, wie es ist. Und plötzlich ist man im Spiel.

Dann ist man in der Akzeptanz und in der Absichtslosigkeit. Und dann kommen auch auf einmal Glücksgefühle, weil man kein Ziel mehr anstrebt (keinen Bock mehr) und auch nichts mehr bekämpft (dann ist es eben so). Dann geht es einem auf einmal besser. Und man denkt, es geht einem besser, weil man aufgehört hat zu spielen. Dabei fängt man in diesem Moment gerade erst mit dem Spiel an.

Vielleicht ist der Verstand auch ein bisschen Schuld daran. Er hat den Gedanken, dass etwas anstrengend sein muss, damit es wirkt. Er denkt, etwas muss erarbeitet werden und man muss einen langwierigen, schwierigen Prozess durchlaufen, um etwas zu verändern. Veränderung durch Spaß?? Wo gibt's denn sowas? Und so begibt er sich lieber in die Anstrengung, als in ein Spiel - denn Anstrengung bringt ja was.

Aber das Gegenteil ist der Fall. Strengt man sich an, wird alles anstrengend. Warum? Weil es immer unser Seinszustand ist, der die Realität erschafft. Sind wir in der Anstrengung, erschaffen wir Anstrengung. Sind wir im Spiel, wird alles leicht.

Wenn du dich gerade in einer solchen Phase befindest, wie oben beschrieben, mach dir heute bewusst, dass du erst dann richtig spielst, wenn du dich NICHT anstrengst, wenn du KEINE Ziele damit verfolgst und wenn du NICHT gegen die Realität ankämpfst. Lass das alles fallen. Jede Absicht, jeden Kampf und jede Anstrengung. Es geht um den Seinszustand. Sich gut zu fühlen und in einem positiven Seinszustand zu sein, heißt nicht zwingend, dass du vor Euphorie explodieren musst. Ein entspannter Zustand reicht völlig aus. Mach dir klar, dass du nichts mit deinem Sein TUN musst, um den Reichtum zu erreichen. Dir ist in den letzten Wochen bereits klar geworden, dass der Reichtum schon da ist. Geld und andere materielle Dinge sind nur ein Ausdruck deines inneren Reichtums, den du jederzeit fühlen kannst.

Sich im Hier und Jetzt gut zu fühlen, ist nur eine Entscheidung. Und du musst keine besonderen Übungen machen oder Spiele spielen, um dich jetzt und hier gut zu fühlen. Es reicht, wenn du keine Absicht verfolgst und nicht gegen die Realität ankämpfst. Das allein gibt dir schon ein gutes Gefühl. Und dann kannst du dich entscheiden, worauf du dich konzentrieren willst. Was dir Spaß machen würde. Jetzt und hier. DAS ist Euphoria.

Das Spiel ist absolut NICHT anstrengend. Wenn es anstrengend wird, bist du nicht im Spiel. Aber das ist kein Problem. Sobald du Anstrengung, Kampf und Absicht über Bord wirfst, bist du wieder drin.

Widmen wir uns heute mal dem Spielbewusstsein und kommen wieder richtig rein. Entspann dich vielleicht eine Runde am Lumenischen See.

Hab einen entspannten, stressfreien Tag!